alles schwarz bis auf die rote erde hier

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Montag, 22. Februar 2010

letzte woche hier










220210

am samstag den 20 war ich wieder mal eingeladen auf eine hochzeit. diesmal war alles viel lustiger. erstmal bin ich nicht selber gefahren sonder schloß mich der musikertruppe in ihrem großen bus an. das ist schon viel relaxter als immer schauen zu müssen, wo und wie man den löchern in der straße am besten ausstellt.

auf der straße wurden wir dann von ein paar polizisten aufgehalten. und wen durchsuchten sie dann natürlich nur? na mich eben. den weißen. alles wollten die wissen was sich wohl in meiner bauchtasche befindet.

dann endlich nach über 1 1/2 stunden fahrt nach nsukka kamen wir an in diesem lieblichen dörflein. als wir ausstiegen kamen wieder etliche kinder auf mich zugerannt "onjodscha, onjodscha...!" als weißer ist man echt eine attraktion. machmal glaube ich, so manch neger hat noch nie einen blanko gesehen.

die hochzeit ging dann recht rasch von statten, die musiker bauten ihr equipment auf und fingen an zu spielen. dann die zeremonie. ein tor aus palmwedeln war verschlossen mit dem band, das wohl den bund fürs leben darstellen sollte.

die brautschwestern ließen sich mit geld bezahlen um dann endlich ins haus zugehen und mit der heraustanzenden angebeteten wiederzukommen. die schere in der hand, schnitt sie den bund der ehe auf und empfing den bräutiham mitsamt seiner familie, mei, war das rührend.

der christian, welcher ja der boß von okey (der leibwächter) ist, war natürlich auch vor ort und auch die ganze gesellschaft vom provost.

wir bekeamen gleich mal wein eingeschenkt, damit fing der spaß dann an. wir tanzten und sangen und waren alle sehr gut drauf.

vorallem hab ich wieder mal ein anderes stück land gesehen.

leider mußten wir allesamt wieder früh starten, denn es wird ja pünktlich um 7 dunkel, und dann zu fahren macht bei der schweizerkäse-straße echt keinen spaß nicht.

sonntag war chillig.

heute montag bin ich sehr froh, fast alles was ich in angriff genommen habe zu ende gebracht habe, doch es gibt noch viel zu tun hierdiese meine letzte woche werde ich relativ gemütlich ausklingen lassen und am wochenende möchte ich mit bernhard und martin meinen abschied bei einem guten essen feiern.

nächste woche flieg ich ja nach abuja. erst muß ich mit dem taxi zwei oder mehr stunden nach owerri fahren, da der airport von enugu geschloßßen ist, wegen renovierungsarbeiten. in abuja werde ich mir dann noch ein bisschen die stadt anschauen, ist ja eine reißbrettstadt, von irgend so einem japsen oder chinesen am brett entworfen. soll aber sehr schön sein und kulturell interessant. dann muß ich noch einen behördlichen gang machen. und am freitag hock ich mich dann in den flieger.

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